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Anreise in Sardinien

Zug und Fähre

Die umweltfreundlichste Variante, um nach Sardinien zu kommen, ist sicher die Anreise mit Bahn und Fähre. Es gibt regelmäßige Zugverbindungen zu den Hafenstädten in Nord- und Mittelitalien, von denen Sie dann mit der Fähre nach Sardinien übersetzen können. In der Regel muss man während der Zugfahrt mit zwei bis viermaligen Umsteigen rechnen, Direktverbindungen gibt es leider nicht. Detaillierte Auskünfte bietet die Webseiten der deutschen, schweizerischen und österreichischen Bundesbahnen.

  • - Auskunft der Deutschen Bahn: www.deutschebahn.de
  • - Auskunft der SBB: www.sbb.ch
  • - Auskunft ÖBB: www.oebb.at/vip8/oebb/de/

Die von den Fährlinien Tirrenia, Moby Lines, Corsica Ferries und GNV genutzten Häfen sind Genova und Livorno im Norden und Civitavecchia, Fiumicino und Piombino in Mittelitalien. Die Überfahrt nach Sardinien dauert mit den traditionellen Fähren zwischen neun und 12 Stunden. Im Sommer werden auf einigen Strecken auch Expressfähren eingesetzt, mit denen sich die Fahrtdauer nahezu halbieren lässt. Inzwischen bieten die Fährgesellschaften Angebote an, bei denen das Auto lediglich ein Euro kostet. Informieren Sie sich rechtzeitig – und sparen Sie so vielleicht mehr Geld!

Auto und Fähre

Die Anreise mit dem eigenen PKW führt von Deutschland über die Schweiz oder Österreich zu den Häfen, die Sardinien mit dem Festland verbinden: Die von den Fährlinien Tirrenia, Moby Lines, Corsica Ferries und GNV genutzten Häfen für eine Überfahrt nach Sardinien sind Genova, Livorno, Civitavecchia, Fiumicino und Piombino. Die Überfahrt nach Sardinien dauert mit den traditionellen Fähren zwischen neun und 12 Stunden. Im Sommer werden auf einigen Strecken auch Expressfähren eingesetzt, mit denen sich die Fahrtdauer nahezu halbieren lässt. In der Sommersaison ist eine frühzeitige Buchung für alle Fähren unbedingt ratsam!

Fährverbindungen nach Sardinien (Auswahl)

  • Tirrenia (www.tirrenia.it/DE/Pagine/home.aspx)
  • - Genua – Porto Torres, Olbia, Arbatax
  • - Civitavecchia – Olbia, Arbatax, Cagliari,
  • - Fiumicino – Golfo Aranci, Arbatax

 

Moby Lines (www.mobylines.de/cms/export/de/index.html)

  • - Genua – Porto Torres, Olbia
  • - Livorno – Olbia
  • - Civitavecchia – Olbia
  • - Piombino - Olbia

 

Corsica Ferries (www.corsica-ferries.de, deutschsprachige Webseite)

  • - Livorno – Golfo Aranci
  • - Civitavecchia – Golfo Aranci
  • - Piombino – Golfo Aranci

 

Grande Navi Veloci, (www3.gnv.it/de/gnv-home/gnv-home/0/home/0/140/0/home-page.html)

  • - Genua – Porto Torres
  • - Genua – Olbia

Flugzeug

Internationale und nationale Fluggesellschaften bieten in den Sommermonaten zusätzlich zu den Linienflügen zahlreiche Charterflüge an. Die wichtigsten Flughäfen in Sardinien sind im Norden Alghero-Fertilia und Olbia-Costa Smeralda, im Westen Tortoli-Arbatax und im Süden Cagliari-Elmas.

Inzwischen wird Sardinien von Deutschland aus direkt das ganze Jahr über angeflogen: TuiFly bietet Flüge von Hannover, Hamburg, Köln/Bonn, Frankfurt, München und Stuttgart nach Olbia im Norden und Caglari im Süden an. Die Buchung dieser Flüge ist online möglich (www.tuifly.com).

Zusätzlich werden in den Sommermonaten zusätzliche Flieger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesetzt, wie z. B.vonEasyjet (www.easyjet.com), die Cagliari von Basel und Genf aus anfliegen, oder Olbia von Basel, Genf und Berlin.

Weitere Fluggesellschaften sind Ryanair (www.ryanair.com), die Alghero von Bremen, Düsseldorf und Frankfurt anfliegen.

Die Welcome-Air (www.welcome.com) fliegt von Graz und Innsbruck nach Olbia und die Austrian Airlines (www.aua.de) saisonal von St. Gallen und Friedrichshafen nach Olbia..

Die italienischen Fluggesellschaften Alitalia (www.alitalia.it), Air One (www.flyairone.it) und Meridiana (www.meridiana.it) fliegen ganzjährig von Malpensa, Linate oder Rom-Fiumicino die Städte Cagliari, Olbia und Alghero an.

Mit der Bahn Sardinien erkunden

Wer es langsam und geruhsam liebt, der erkundet die Inselschönheiten mit Bus und Bahn. Sardinien verfügt über ein ausgedehntes Eisenbahnnetz, das den Norden der Insel mit dem Westen, dem Osten und dem Süden verbindet: von Cagliari aus gibt es täglich Direktverbindungen nach Porto Torres, Olbia und Sassari. Wichtig: seit Oktober 2004 müssen die Bahn-Fahrscheine vor Antritt der Reise an der Kasse oder am Automaten gelöst werden.

  • - Auskunft Trenitalia: www.trenitalia.com
  • - Auskunft FdS: www.ferroviesardegna.it
  • - Auskunft Deutsche Bahn, www.db.de

Mit dem Bus auf Sardinien

Dem Reisenden auf Sardinien bleibt aber auch die Alternative, auf die Verbindungen der Überland-Buslinien umzusteigen. Die sardischen Fernbusse fahren jeden auch noch so kleinen Ort an und die verschiedenen Verkehrsgesellschaften decken unterschiedliche Regionen der Insel ab.

Neben den orangefarbenen ARST (Azienda Regionale Sarda Trasporti)- und den blauen FdS (Ferrovie della Sardegna)-Bussen, die in ganz Sardinien unterwegs sind, gibt es noch Busunternehmen, die sich auf spezielle Routen spezialisiert haben, wie z. B. Logudoro Tours (Cagliari - Flughafen Alghero), Pani (Cagliari – Sassari) und Turmo Travel (Cagliari – Flughafen Olbia).

Tipp: Die ARST bietet in der Zeit vom 1. Juni bis 30. September ein Touristen-Ticket an, das an den Hauptverkaufsstellen der ARST in Cagliari, Sassari, Oristano, Nuoro, Olbia, Lanusei, Guspini und in allen berechigten Reiserbüros gekauft werden kann. So kostet z. B. ein Fahrschein für 7 Tage pro Person knapp 45 Euro (Stand 2008) und gilt in dieser Zeit ohne Kilometerbeschränkung (Link: arst.sardegna.it:8080/p.jsp?page=page.jsp&idMain=268&idPagina=285).

Für Erkundungstouren in den Städten bieten sich Busunternehmen wie z. B. die CTM in Cagliari an, die auch Busverbindungen zum Stadtstrand Poetto anbietet. Ein CTM-Wochenticket kostet pro Person 10 Euro (Stand 2008).

  • - FdS: www.ferroviesardegna.it
  • - ARST: arst.sardegna.it
  • - CTM: www.ctmcagliari.it
  • - Pani: www.organizzazionepani.it
  • - Turmo Travel: www.turmotravel.it

Mit dem eigenen Auto / Mietwagen

Auf Sardinien selbst gibt es zwar keine kostenpflichtigen Autobahnen, aber ihnen ähnliche Schnellstraßen, die so genannte Super Strada (Kürzel S.S.), welche die Insel wie ein Ypsilon durchziehen und vom Norden (Sassari, Olbia und Nuoro) über Oristano zur im Süden gelegenen Inselhauptstadt Cagliari führen. Die S.S. 131, auch "Carlo Felice" genannt, verbindet den Norden Sardiniens mit dem Süden der Insel. Auf ihr kann man innerhalb von dreieinhalb Stunden die Insel durchfahren.

Wer mehr Zeit hat, sollte unbedingt auf kleineren Straßen die Insel erkunden. Allerdings Vorsicht: die auf den Straßenkarten weiß gekennzeichnete Straßen können zwar oft sehr schmal und zudem unbefestigt sein, bieten allerdings Ausblicke auf atemberaubende Landschaften.

Wer ohne eigenen PKW nach Sardinien kommt, kann bei internationalen und lokalen Autovermietungen den geeigneten Mietwagen finden. Stationen finden sich in allen Flüghäfen und größeren Städten der Insel.

Sardina Natour arbeitet eng mit dem lokalen Anbieter rent.it zusammen, sodass Sie natürlich auch über uns einen Mietwagen leihen können. Anmietungen sind an den Flughäfen in Alghero, Arbatax, Cagliari, Olbia und Sassari und in den Städten Porto Torres, Tortoli und Sassari möglich.

Urlaub in Sardinien - Sardinianatour