Die Gemeinde Siniscola an der Ostküste Sardiniens gehört zur Provinz Nuoro und hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ferienort der Region entwickelt. Siniscola mit seinen rund 10.000 Einwohnern liegt rund 54 km südlich von Olbia. Das charmante Posada ist etwa 8 km entfernt.
Die bekannten Badestrände sind La Caletta, Santa Lucia, Sa Petra Ruja, Capo Comino und Bèrchida.
Zu den Sehenswürdigkeiten um Siniscola zählen die Höhle "Sa Prejone e s'Orcu", die prähistorische Nuraghen siedlung bei Bèrchida und die Gigantengräber (Tomba dei giganti) "Su Picante" und "Su 'Itichinzu" zwischen Capo Comino und Irgoli.
AUSFLUGSTIPPS NORDOSTKÜSTE SARDINIENS
Am Hang des Monte Tuttavista und in der Nähe des Flusses Cedrino liegt der kleine und pittoreske Ort Orosei. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor neben dem Tourismus sind die Landwirtschaft und die Marmor- und Granitsteinbrüche in der näheren Umgebung. Überragt wird der Ort von der kleinen Kirche San Gavino.
Im nahen Galtelli lädt der literarische „Parco Deleddiano", der an die sardische Literaturnobelpreisträgerin Grazia Deledda erinnert, zu einem Besuch ein.
Das ehemalige Fischerdorf Dorgali liegt etwa 20 km südlich von Orosei und ist vor allem bekannt für sein Handwerk. Wer ein besonderes Mitbringsel aus dem Urlaub mitbringen möchte, der sollte hier einmal in Ruhe schauen. Weinfreunde können den roten Cannonau probieren, der im Gebiet um Dorgali angebaut wird.
In der Nähe von Dorgali kann der gut erhaltene Nurgahen-Komplex „Serra Orrios“ und das Gigantengrab „Sa Ena e Thomas“ besichtigt werden. Höhlenfreunde kommen sicher bei einem Besuch der gut 4 km von Dorgali entfernten „Grotta di Ispinigoli“ auf ihre Kosten: einer der Stalagmiten misst immerhin 38 m und gilt damit als einer der höchsten in Europa!
Ebenfalls bei Dorgali, auf dem Weg zur Cala Gonone, startet eine Wanderung zur atemberaubenden Karstschlucht „Gola di Gorropu“, die allerdings nur von erfahrenen Kletterern und mit Führung durchquert werden sollte
Bei Oliena, einem Städtchen, das am Fuße des Monte Corrasi (1463 m), etwa 30 km entfernt von der Küste liegt, findet sich die Quelle „Su Gologone“. Das kristallklare Wasser sprudelt hier aus einem Felsspalt - immerhin 300 Liter pro Sekunde. Ein nah gelegenes, schattiges Eukalyptuswäldchen mit Spielplatz lädt zum Verweilen ein. Ab der Quelle „Su Gologone“ bei Dorgali ist beispielsweise der Wanderweg zum versteckt gelegenen Nuraghendorf Tiscali ausgeschildert, das erst im 19. Jh. entdeckt wurde.
NUORO
Die Provinzhauptstadt Nuoro mit ihren rund 36.000 Einwohnern liegt auf einer mehr als 600 m hohen Hochebene und hat eine schöne Innenstadt mit zahlreichen Denkmälern und Geschäften und Bars, die zum Bummeln einlädt. Im Museo d’Arte Provincia di Nuoro (MAN) in der Via Sebastiano Satta 15 finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen moderner Kunst statt.
Daneben gibt es einige andere Museen, deren Besuch sich sicher lohnt: Auf dem S. Onofrio-Hügel in der Via A. Mereu 56 befindet sich das Museo della Vita e delle Tradizioni Popolari, in der Via Deffenu 11 das speo-archäologische Museum und in der Via Mannu 3 das archäologische Museum. Das der sardischen Literaturpreisträgerin Grazia Deledda gewidmete Museum ist in ihrem Geburtshaus untergebracht. Einen Besuch wert ist sicher auch der Hausberg Monte Ortobene mit seiner Erlöserstaue, von dem man einen grandiosen Panoramablick auf die Umgebung hat.