FLÜGE NACH OLBIA
Schon seit einigen Jahren wird Sardinien das ganze Jahr über angeflogen: Air Berlin hat das Streckennetz von TuiFly im Herbst 2009 übernommen und bietet regelmäßig Flüge von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Köln, München, Münster, Stuttgart, Wien und Zürich (mit und ohne Zwischenstopp) nach Olbia an. Weitere Informationen zu den Flugplänen finden Sie auf den Seiten von www.airberlin.de. Die Buchung dieser Flüge ist online möglich (bedenken Sie bitte, dass Sie bei Air Berlin Ihr Zugticket zum Flug rechtzeitig buchen, da dieses anders als bei TuiFly nicht via E-Mail, sondern mit der Post zugeschickt wird!)
Zusätzlich bietet Easyjet (www.easyjet.de) von Deutschland und der Schweiz Flüge nach Olbia an, und zwar von Berlin, Basel-Freiburg und Genf aus.
Die Welcome-Air (www.welcomeair.at) fliegt in den Sommermonaten von Graz und Innsbruck nach Olbia und die Austrian Airlines (www.aua.de) saisonal von St. Gallen und Friedrichshafen nach Olbia.
Die italienischen Fluggesellschaften Alitalia (www.alitalia.it), Air One (www.flyairone.it) und Meridiana (www.meridiana.it) fliegen ganzjährig von Mailand-Malpensa, Mailand-Linate oder Rom-Fiumicino die Städte Cagliari, Olbia und Alghero an.
OLBIA
Die Stadt Olbia mit seinen mehr als 50.000 Einwohner ist eine der beiden Hauptstädte der neugegründeten Provinz Olbia-Tempio im Nordosten Sardiniens.
Olbia mit seinem Flughafen und seinem Fährhafen ist das wirtschaftliche Zentrum der Region und liegt in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Costa Smeralda.
Ein der Hauptsehenswürdigkeiten der angeblich von den Griechen gegründeten Stadt ist die Basilika von San Simplicio.
AUSFLUGSTIPPS NORDSARDINIEN
Von Olbia erreicht man in nördlicher Richtung in gut 30 Autominuten die berühmte Costa Smeralda mit ihren kleinen Buchten und ihrem türkisfarbenem Meer. Besonders im Juli und August herrscht hier und besonders im Ort Porto Cervo viel Rummel, machen doch hier einige der italienischen (und auch internationalen) VIPs Urlaub.
In nordwestlicher Richtung liegt die kleine Hafenstadt Palau, von der täglich Fähren zu den Inseln Caprera und La Maddalena übersetzen. Rund um die Insel la Maddalena verläuft eine Straße, auf der man einsame Buchten und Strände erreicht. Die Insel Caprera ist dadurch bekannt, dass sich der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi hierhin zurückzog und schließlich im Jahr 1882 dort starb. An ihn und sein Lebenswerk erinnert das Museum Garibaldi di Caprera.
Von Palau aus in südlicher Richtung liegt Arzachena. Grundsätzlich ist diese Gegend reich an archäologischen Zeugnissen aus der Nuraghenzeit, wie den Nuraghen Albucciu und Malcchittu und zahlreichen Gigantengräbern.
Einen Besuch lohnt sicher das weiter süd-westlich gelegene kleine und sehr pittoreske Städtchen Tempio Pausania mit seinen grauen Steinhäusern. Die Straße führt durch dichte Korkeichenwälder: kein Wunder, denn Tempio ist das Zentrum der sardischen Korkindustrie.
Wer etwa mehr Zeit hat, kann von Palau nach Santa Teresa di Gallura fahren (von dort aus setzen die Fähren nach Korsika über). Einen Besuch wert ist sicher Capo Testa mit seinen von Wind und Meer ausgewaschenen Felsformationen. Entlang der sehr schönen und abwechlungsreichen Costa Paradiso geht es dann weiter in westlicher Richtung bis nach Castelsardo.
Das Städtchen mit seinem Yachthafen ist im Sommer eines der touristischen Zentren der Gegend und zeichnet sich eher durch zahlreiche Souvenirgeschäfte aus. Sehr interessant ist allerdings die Altstadt mit ihrem Castello und ihren vielen verwinkelten und engen Gassen, die hoch oben auf einem Felsen liegt und die Neustadt dominiert. Im Museo dell Intreccio Mediterraneo sind Exponate der traditionellen Korbflechterei ausgestellt, unter anderem Körbe und Schalen, aber auch kleine Boote.