BADESI
Die an einem sanften Hang gelegene Gemeinde Badesi an der Nordküste Sardiniens ist mit ihren knapp 2.000 Einwohnern Teil der Provinz Olbia-Tempio und liegt etwa 7 km vom Meer und vom Strand Li Junchi entfernt. Li Junchi ist der Strand von Badesi Mare und mit seinen weißen Sanddünen einer der längsten in diesem Küstenstrich.
Aufgrund der erhöhten Lage hat man einen schönen Blick auf den davor liegenden Golf von Asinara. Bis nach Castelsardo sind es auf einer schönen Panoramastraße etwa 20 km, nach Olbia mit seinem Flughafen knapp 75 km. Der Fährhafen Porto Torres liegt etwa 50 km in westlicher Richtung.
AUSFLUGSTIPPS
Wer etwa mehr Zeit hat, kann das etwa 50 km entfernte Santa Teresa di Gallura besuchen (von dort aus setzen die Fähren nach Korsika über) und dort die vom Wind und Meer ausgewaschenen Felsformationen des Capo Testa erkunden.
Entlang der sehr schönen und abwechlungsreichen Costa Paradiso geht es in westlicher Richtung bis nach Castelsardo. Das Städtchen mit seinem Yachthafen ist im Sommer eines der touristischen Zentren der Gegend und zeichnet sich eher durch zahlreiche Souvenirgeschäfte aus. Sehr interessant ist allerdings die Altstadt mit ihrem Castello und ihren vielen verwinkelten und engen Gassen, die hoch oben auf einem Felsen liegt und die Neustadt dominiert. Im Museo dell Intreccio Mediterraneo sind Exponate der traditionellen Korbflechterei ausgestellt, unter anderem Körbe und Schalen, aber auch kleine Boote.
Von Palau, von der täglich Fähren zu den Inseln Caprera und La Maddalena übersetzen. Rund um die Insel la Maddalena verläuft eine Straße, auf der man einsame Buchten und Strände erreicht. Die Insel Caprera ist dadurch bekannt, dass sich der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi hierhin zurückzog und schließlich im Jahr 1882 dort starb. An ihn und sein Lebenswerk erinnert das Museum Garibaldi di Caprera.
Von Palau aus in südlicher Richtung liegt Arzachena. Grundsätzlich ist diese Gegend reich an archäologischen Zeugnissen aus der Nuraghenzeit, wie den Nuraghen Albucciu und Malcchittu und zahlreichen Gigantengräbern.
Einen Besuch lohnt sicher das sehr pittoreske Städtchen Tempio Pausania mit seinen grauen Steinhäusern. Die Straße führt durch dichte Korkeichenwälder: kein Wunder, denn Tempio ist das Zentrum der sardischen Korkindustrie.
Die berühmte Costa Smeralda ist gut 80 km entfernt. Besonders im Juli und August herrscht hier und besonders im Ort Porto Cervo viel Rummel, machen doch hier einige der italienischen (und auch internationalen) VIPs Urlaub.